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"Schmock wood-fired" - entdecke die Röstaromen!

"Schmock wood-fired" - entdecke die Röstaromen!

Unter diesem Titel bieten wir einen zweistündiger Schnupper-Workshop an (Verkostung aller zubereiteten Speisen inkl. ein Getränk nach Wahl).

Die Ernährung vieler Menschen befindet sich in einer Umbauphase. Es wird zum Beispiel in vielen Teilen der Bevölkerung gewissenhafter mit dem Fleischverzehr umgegangen - und das ist gut so. Das hat viele, unterschiedliche Gründe: Jeder hat schon einmal die abschreckenden Fotos von Massentierhaltung und deren unwürdigen Begleitumstände gesehen. Jeder weiß mittlerweile um die verheerenden Klimaauswirkungen eines hohen Fleischverzehrs, zudem führen ethische Überlegungen bei immer mehr Konsumenten zum Umdenken und nicht zuletzt spielen die Skandale in der Fleisch- und Futtermittelindustrie eine Rolle, die den Fleischverzehr oft zu einer ziemlich unappetlichen Angelegenheit machen.

Zu Zeiten meiner Kindheit war Fleisch ein Luxusgut und der Genuss von Fleisch stand in direktem Zusammenhang mit dem Wohlstand seines Verzehrers. Sich ein Chateau-Briand (damals das größte Stück Fleisch auf der Speisenkarte) leisten zu können, war ein gesellschaftliches Statussymbol. Heute geraten Konsumenten, die sich gerne an großen Stücken Fleisch erfreuen, immer mehr in die öffentliche Kritik. Der gesamte Fleischkonsum wird von immer mehr Menschen kritisch hinterfragt und die Medien schüren diese Diskussion zusätzlich. Die harten, bärtigen, tätowierten Jungs, die Berge von Fleisch am Grill verarbeiten, waren von Anfang an eine mehr oder weniger gut gemachte Verkaufsstratgie der Fleischerindustrie - eine Strategie, die allmählich ausläuft und sich ebenso allmählich ins Gegenteil kehrt. Ständig große Mengen an Fleisch zu verzehren, hat bei den meisten Konsumenten kein positives Image mehr - im Gegenteil. Ich persönlich fand diese Bilder übrigens schon immer abstoßend. Für ein Stück Fleisch muss ein Tier sein Leben lassen, daher sollte es mit Hochachtung verarbeitet, verzehrt und genossen werden. Die Ära, in der den Verbrauchern suggeriert werden sollte, je größer das Steak, desto cooler der Typ, geht dem Ende zu.

Die zweifelsfrei bestehende symbolische Verbindung zwischen dem Fleischkonsum und Gefühlen von Stärke, Macht und Männlichkeit befindet sich in großen Teilen der Bevölkerung im Umbruch. Vor allem junge Menschen, die mit Themen wie "Klimawandel" und "zu Ende gehende Ressourcen" überfrachtet sind, ist Fleisch immer mehr ein Nahrungsmittel, dessen Produktion und Verzehr verurteilt wird. Immer mehr Verbraucher sehen es nicht mehr als cool und angesagt an, große Mengen an Fleisch zu verzehren - sie sehen es eher als rückständig und egoistisch an, wenn jemand an solchen Verhaltensweisen festhält. Wir beim Rebluchs denken, Fleisch muss im Bewußtsein der Menschen wieder ein Luxusgut werden. Der Verzehr sollte mit Achtung und Wertschätzung verbunden sein. Wir meinen mit "Luxus" nicht den Preis, sondern den gewissenhaften Umgang mit der Verfügungsgewalt über das uns anvertraute Leben und über die uns anvertrauten Ressourcen. Es bleibt jedem selbst überlassen, wie tief er in die Thematiken "Vegetarismus", "Veganismus" und "Karnismus" einsteigen will - aber von Zeit zu Zeit seinen eigenen Standpunkt zu hinterfragen ist sicherlich nicht falsch.

Bei uns sind jeden Tag die Grills und Öfen unter Feuer. Wir backen Brote, Kuchen, Grillen usw. Was wir in diesem Zusammenhang gemeinsam mit unseren Kunden und Gästen jeden Tag feststellen, finden wir extrem interessant und daher sei es nachfolgend kurz erläutert: Die Röstaromen sind die Aromen, die den meisten Menschen am besten schmecken. Nicht die Kräuter, nicht die Gewürze, nicht die Sahne - die Röstaromen sind es, die alle geschmacklich beeindrucken. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob wir Fleisch, Fisch, Backwaren oder Gemüse verkosten. Wer beim Warten auf's Steak von uns geröstetes Gemüse zum Probieren angeboten bekommt, lehnt zunächst oft gänzlich ab oder nimmt eine Kostprobe mit den Worten "ich probier's mal" an. Dann aber passiert Folgendes: "Oh, wow - was ist das denn?" ist die häufigste Einstiegsfrage, die wir zu beantworten haben. Bekennende "Fleischfresser" finden plötzlich Gefallen an Röstaromen, die sie bisher nicht kannten - an Gemüse wohlgemerkt.

Wer einmal eine Gugelhupf mit geröstetem Suppengrün, geröstete Salbeiblätter oder Zuchini korrekt "Plancha gegrillt" probiert hat, ist plötzlich aufgeschlossen für "neue Ernährung". Eine "neue Ernährung", die gar nicht mehr ständig nach Fleisch verlangt, die aber auch nicht den Fleischgenuss mit erhobenem Zeigefinger verbieten will. Röstaromen können auch zuhause schnell hergestellt werden (ich meine mit "zuhause": ohne "wood-fired" Möglichkeit). Gerichte können völlig neu erlebt werden - Gemüse schmeckt plötzlich völlig anders, als man es bisher kannte.

"Schmock wood-fired" - ein komischer Titel? Vielleicht. Er ist ein multilinguales Gebilde und ein bisschen mehr. Also: Da wir Pfälzer sind, ist uns der Dialekt in die Wiege gelegt. Dialekt ist für uns etwas völlig normales. Unsere Veranstaltungsreihe "Schmock wood-fired" findet im Elsass statt, in Wissembourg. Das Dialekt-Wort "Schmock" wird im Elsass in verschiedenen Abwandlungen gebraucht und hat mehrere Bedeutungen. "Mhmm, des schmockt guuud" wird zum ersten Mal ausgesprochen, wenn der feine Duft aus der Küche tief durch die Nase inhaliert wird. Es wird aber noch mindestens ein zweites Mal ausgesprochen: "Mhmm, des schmockt guuud" wird auch gesagt, wenn das Essen lecker schmeckt. So, wie es von uns im Titel "Schmock wood-fired" verwendet wird, bedeutet es gleichermaßen: "Schmecke wood-fired" / "Rieche wood-fired" / "Erlebe wood-fired". Für was steht "wood-fired"? Wörtlich übersetzt würde es bedeuten "Holz befeuert". Im kulinarischen Zusammenhang taucht es im Englischen meist als "wood-fired oven" auf, was wiederum alle Arten von Holz(back)öfen umfasst. Wir, der REBLUCHS, haben die Entwicklung des Grillen und Backens mit Holz in Deutschland die letzten Jahre mitgeprägt. Der Grill-, Back- und BBQ-Markt ist ein sehr internationaler Markt und ist daher von der englischen Sprache gepägt. Aus diesem Grund haben wir den Begriff "wood-fired" für die Zubereitungsart in den von uns mitentwickelten Öfen in Deutschland eingeführt. Somit schließt die kleine Geschichte und der Titel wäre erklärt. "Schmecke das Holz", "Wenn aus Feuer geschmack wird" und andere Varianten wären ebenso denkbar gewesen - aber authentisch in unserem Fall (Pfälzer-Ofen-Spezialisten-Genussprofis-im-Elsass) ist ganz eindeutig "Schmock wood-fired".

Das Thema "wood-fired" ist bei uns allgegenwärtig präsent. Heute sind wir an der Weiterentwicklung verschiedener Grills und Öfen beteiligt, die vor allem eines zum Ziel haben: Perfekte Ergebnisse für alle die zu liefern, die einen zeitgemäßen Anspruch an ihr Ernährungsverhalten haben. Klingt sehr nüchtern - ich sag's also mal mit anderen Worten: Wir möchten die "Lust am Genuss" vermitteln und den gesunden Spaß an Aromen mit Euch teilen. Aromen, die weitgehend auf der ursprünglichsten aller Zubereitungsarten gründen: der Speisenzubereitung mit Holzfeuer.

Mit unseren Erlebnis Schnupper-Workshops "Schmock wood-fired - entdecke die Röstaromen!" wollen wir Lust auf Röstaromen machen. Ihr werdet sie "schmocken", riechen und schmecken. Gebackenes, Gegrilltes, Geröstetes wird zu einem neuen Geschmackserlebnis. Ihr seid dabei, wenn vorbereitet, gebacken/gegrillt wird und Ihr werden den Unterschied schmecken. Unser Schnupper-Workshop dauert ca. 2 Stunden und soll in erster Linie das Tor zu neuen Erfahrungen und zu neuem Geschmack öffnen. Zutaten je nach Saison. Wer mag kann bei uns in weiterführenden Workshops sein Interesse stillen. Ihr könnt unsere Workshops auch für eine Gruppe buchen. Unsere Workshops finden bei jedem Wetter statt.