Wir sind heute Zeitzeugen eines epochalen Wandels, und fast jeder steckt irgendwo zwischen Bangen und Hoffen fest. Es gab vor rund 400 Jahren einen Zeitabschnitt, der dem momentanen sehr ähnlich war. Es war die Zeit des Aufbruchs aus dem Mittelalter, das Zeitalter von Renaissance und Humanismus, welches die "Salonkultur" prägte. Der Salon war der Treffpunkt wacher Geister, die in regem Austausch standen. Es wurden Vorträge gehalten, bewegende Themen besprochen, der Lauf der Welt diskutiert - Gemeinschaften wurden gefestigt. Oft war der Salon auch einfach nur Treffpunkt um sich Geschichten zu erzählen, zu lachen und zu musizieren: Ein Ort der Kraft, ein Ort der Lebensfreude.
"Gemeinsam sein", im Sinne von Gemeinschaft leben/gemeinsam zusammenstehen, entfesselt positive Gedanken. Positive Gedanken wiederum sind der Anfang jeglichen Kraftschöpfens und jeglicher Krafterhaltung. Lasst uns also Geschichten erzählen!
Aufgrund der Erfahrungen mit ähnliche Veranstaltungen in der Vergangenheit planen wir derzeit, die jeweiligen Termine unter ein bestimmtes Thema zu stellen, das einerseits als grober Leitfaden dient, andererseits aber genügend Freiraum bietet, sich in den Austausch mit einzubringen. Wer selbst einen Termin gestalten oder ein Thema vorgeben möchte, kann sich gerne bei uns melden, beispielsweise kann das die Vorstellung einer Person sein, ein musikalischer Beitrag, ein literatischer Vortrag, eine Lebensgeschichte, historische Familiengeschichten und ähnliches. Im Januar wollen wir starten. Die "Salonkultur" war schon immer dem Humanismus (Menschlichkeit, Vernunft, Bildung) verbunden, der Austausch von Ideen in freier Debatte - genauso werden wir es auch halten. Genaueres ist noch zu besprechen und wenn alles klappt, können wir zu Termine und Details bald mehr sagen. Wie immer bei uns, wird eine Anmeldung erforderlich sein.







